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Warum ich über Ostern lieber hier bin…

Wir tanzen im Viereck, wir tanzen konzentriert!

Im März schon war ich mit der guten Federica auf einem Konzert von Stereo Total, die ich bis dahin kaum kannte. Ehrlich gesagt hätte ich nichtmal bei einem einzigen Lied auch nur den Refrain singen können. Nun ist das aber Federicas absolute Lieblingsband und sie hätte mich zur Not auch niedergeschlagen und hingeschleppt.

Ich zog es vor mich freiwilig dort hinzubegeben. Die Ticketpreise waren anständig und es gab Bier. Und die zwei von Stereo Total haben ja völlig einen an der Lampe! Aber gut! Deutsch, Englisch, Französisch und Texte, die im ersten Moment gar keinen Sinn machen. Die Musikrichtung war überhaupt nicht meins, aber die Zwei da oben haben derartig sich selbst und uns gefeiert, dass ich wirklich riesig Spaß hatte.

Für Federica endete der Abend tatsächlich damit, mit ihrer Lieblingsband auf der Bühne zu tanzen. Ein Foto für sie gab’s auch noch.

To do: Sich auf den Geschmack von Freunden verlassen und ohne schon vorher eine Meinung zu haben, Konzerte besuchen.

(Und von Stereo Total kannte ich doch ein Lied, mir fällt nur nicht ein, warum…?!)

Sprich, Freund, und werde belohnt!

Ich las bei Marcel heute den Artikel zur Kommentarunkultur und muss ihm Recht geben. Das hat er warscheinlich gar nicht nötig, aber das hier ist mein Blog und ich schreibe das. Da hier sowieso keine Sau kommentiert, mag es vielleicht sinnfrei sein, einen Artikel über Kommentare zu schreiben, aber das hier ist mein Blog und ich schreibe das.

Also, während ich diesen Artikel las und ich durchaus so verinternetzt bin, dass mir bei dem Wort “Troll” nicht mehr nur Herr der Ringe einfällt, kam mir folgender Gedanke: werden wir nicht eigentlich zu genau solchen Trollen erzogen?

In meiner Schule wurde die jährliche Leistung nach dem Prinzip 40/60 benotet. Das heisst, 40% der Note hing von der schriflichen Leistung aus 3 Arbeiten ab. Die restlichen 60% nannten sich “mündliche Beteiligung”. Selbstverständlich nach der objektiven Beobachtung während des Jahres jedes einzelnen Lehrers. Die sich genaustens ein Bild davon machten, wer wieviel und wie Gutes im Unterricht von sich gab. “Eure Kommentare zählen quantitativ, aber selbsterverständlich auch qualitativ!”

Dass sich natürlich kein Lehrer hinsetzte und nach jeder einzelnen Stunde vermerkte, wer heute besonders gut war, und wer nicht, hatten wir schnell begriffen. Es galt also: wer viel von sich gibt, bleibt im Gedächtnis. Einige Lehrer machten sogar schlichtweg Strichlisten über die Anzahl der Kommentare während des Unterrichts.

Wir lernen daraus: es ist sehr gut einfach Kommentare in den Raum zu schmeissen. Völlig egal, ob sie dazu beitragen eine Diskussion fortzuführen, einen Nutzen für andere Personen haben oder einfach komplett schwachsinnig sind. Derjenige, der am meisten spricht, wird am Ende belohnt.

Und ich hab schon in der Schule so oft gedacht: “Halt doch einfach mal die Fr…”!

Erasmus

Die Sache mit dem Sprachenstudium ist ja eher so eine praktische Angelegenheit. D.h. wenn ich eine Sprache studiere und später damit arbeiten möchte, reicht es numal leider nicht, diese Sprache zu studieren. Ein Auslandsaufenthalt sollte schon mit eingeplant werden. Gut ist es darum, dass uns die nette EU Programme anbietet, in denen man finanzielle Hilfe bekommt.

Schlecht für mich: da für den Bereich Sprachen der Anteil an Interessenten für Auslandsaufenthalte sehr hoch ist, werde ich wohl das kommende Jahr ohne gut ein Fünftel meiner Mitstudenten verbringen.

Gönnen tu ich es ihnen aber doch. Besonders seltsam sind für mich alle Studenten, die tatsächlich einige Monate freiwillig in Deutschland verbringen. Ich frage mich sowieso immernoch, wie Italiener auf die Idee kommen, Deutsch zu studieren. Und das sind nicht wenige! Was wollen die denn damit? Werde der Sache mal nachgehen müssen…

Abgesehen davon, dass meine Russischproffessorin eine gemeine Frau ist, ist hier alles gut. Und diese Woche kommt auch der Sommer wieder zurück.

Beneidet mich!

Zeitsprung

Von März nach Juli. Über Nacht und nur gefühlt.

Werbung

Dieser und sechs weitere Werbespots sollen euch davon überzeugen im nächsten Jahr in Bologna Sprachen zu studieren:


“In Bologna kennt jeder Sprachen.  Außer ihm…”

Besonders logisch an der ganzen Aktion ist es, dass das ganze warscheinlich einen haufen Geld gekostet hat, aber die Fakultät für das nächste Jahr erstmals eine Begrenzung an Studienplätzen gesetzt hat.

Na dann….

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