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Umzug

Ich verließ mein ”posto letto” und habe jetzt ein eigenes Zimmer. Das sieht derzeit so aus:

Buskers Festival Ferrara

Letzen Donnerstag bekam ich über facebook eine Einladung zum Buskers Festival in Ferrara , wo zum ersten mal ein Treffen unter ERASMUS Studenten angeboten wurde. Das bin ich zwar nicht, aber das Treffen war frei für alle.

In Ferrara waren alle Straßen für den Verkehr gesperrt und überall spielten Straßenmusiker aus aller Welt. Also eigentlich die perfekte Gelegenheit sich kennenzulernen und ein bisschen zu schwatzen. Ferrara ist eine sehr schöne Stadt und auch das Festival war wirklich gut, vorallem was die Qualität und Vielfalt der Muisk betrifft.

Folge daraus ist, dass ich nun Menschen aus Irland, Serbien, Spanien, Littauen, Holland und England kenne. Nach 3 Stunden DeutschEnglischItalienisch schwirrte mir auch ganz schön der Kopf. Ich werde das wohl in Zukunft üben müssen, da mich die Irischen Mädchen schon auf mehrere Guinness eingeladen haben. Die Spanierinnen beschweren sich darüber, dass er hier schon viel zu kalt ist, was sie aber nicht vom Aperitivo abhält.

Da kommt ein sehr sehr verplanter Monat auf mich zu und ich find’s super!

Ferragosto

Gestern war Ferragosto. Halb Italien ist in die Ferien aufgebrochen und die Innenstadt lebt nur noch von Touristen. Selbst Geschäfte und Bars sind diese Woche zu.
Ich habe zur Zeit zu Hause kein Internet, deshalb fallen meine Texte hier bis September etwas spärlicher aus. Dann ziehe ich in meine neue Wohnung mit Einzelzimmer. :)
Internet bekomme ich netterweise gratis in der Stadt, zb. hier :

Freitag der 13te …

… ist hier kein Unglückstag. Das ist Freitag der 17te. Und der passiert erst wieder nächsten Monat. Bis dahin!

Im Zug

Nach einer nicht so toll verlaufenden Hinfahrt, verlief meine Rückfahrt sogar so pünktlich, dass ich eine gute Halbe Stunde zu früh in Bologna ankam. Man merke allerdings: Kinder bis vier Jahre zahlen nicht, bekommen daher aber auch keine Platzreservierung! Hoffe also in Zukunft nicht auf eine Großfamilie zu treffen. Denn auch Kinderfüsse sind nicht geruchsfrei.
Nach meiner Ankunft kümmerte ich mich um die Zahlung meiner Studiengebühr und Abgabe der restlichen Unterlagen (nachdem ich dann herausgefunden hatte, wo ich fies tun konnte). Die nette Dame im Sekretariat bestätigte mir dann die Immatrikulation sofort und ich habe jetzt auch schon einen Studentenausweis. Alles ist gut.

Torre degli Asinelli …

… und der Aberglaube!

Ich war dort. Nach Aussagen der bolognesischen Bevölkerung hätte ich das lieber nicht tun sollen. Einmal oben gewesen ist es nämlich aus mit dem Bachelor. So sagt man. (Ich bereute meinen Ausflug lediglich wegen der vielen Stufen. Vielleicht sollte man sich die Treppen nicht unbedingt in einem der Sommermonate vornehmen.)

Da ich aber nicht an so einen Mumpitz glaube, werde ich mein Studium dennoch zum neuen Jahr antreten und deshalb morgen nach drei Wochen Heimaturlaub auch wieder ins – hoffentlich – sonnige Italien zurückkehren.

PS: Sollte ich durch die erste Prüfung fallen, muss ich dringend herausfinden, ob man diesen Fluch auch wieder rückgängig machen kann. Taufe, oder so.

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